SKAPH: Was bringt die neue Version? - Viele, viele interessante Neuerungen
05.11.2008

SKAPH startete gestern mit einer neuen Version. Das Spiel wurde komplett überarbeitet und vor allem mit einer ganzen Reihe neuer Features ausgestattet. Das "neue SKAPH" beurteilt Gamesdynamite in einem Testbericht.


Mit viel Spannung erwartete die Community das große Update von SKAPH. Gamesdynamite durfte vorab bereits einen Blick darauf werfen, was die meisten erst heute zu sehen bekommen. Das SKAPH-Team hat eine lange Zeit an den Verbesserungen gearbeitet und hat sich merklich Mühe gegeben.

Die wohl größte Veränderung ist das Portal. Viel schicker und wesentlich stimmungsvoller präsentiert sich das "neue Gesicht" des Spiels. An Inhalten ist auch Einiges dazu gekommen. Das Team hat einen 7-minütigen Film (Gamesdynamite berichtete) gedreht, mit echten Schauspielern, welche in einem Interview die Geschichte von SKAPH erzählen. Es gibt auch einige neue Features, wie herunterladbare Tools, mit deren Hilfe der Spieler seinen Account bequem überwachen kann - und das ohne online sein zu müssen. Die dritte große Änderung ist die Mehrsprachigkeit. SKAPH gibt es jetzt in Englisch und Russisch, zusätzlich zum Deutschen natürlich. Die Sprachversionen sind nun im Spiel integriert, d. h. alle Forschungen, Beschreibungen und Informationen liegen mehrsprachig vor.

Verlassen des Anfänger-Schutzes bringt Ressourcen-Belohnung

Des Weiteren hat das SKAPH-Team sehr stark an der Balance geschraubt - und das ist merklich. Während bisher riesige Gruppen mit hunderten von Einheiten über die Karte umherzogen, versucht das Team jetzt eher die Qualität der Gruppen in den Vordergrund zu stellen. So soll es künftig keine zu große Unterschiede zwischen den Spielern geben, damit auch Einsteiger einer faire Chance bekommen.

Interessant erscheint dabei das Feature, dass beim Verlassen des Anfänger-Schutzes ein Schwierigkeitsgrad gewählt werden kann, was je nach Wahl mit Ressourcen entlohnt wird.

Ein weiterer entscheidender Einschnitt ist die Förderbeschränkung. Während bisher Basen existierten, welche nur damit beschäftigt waren Beton zu fördern, der an anderer Stelle für die Erfüllung der Expansionspläne sorgte, ist es bei dem, was wir gesehen haben nicht mehr möglich. Je mehr Anlagen man baut, desto ineffektiver werden diese. Auch das soll laut Wadim Kapinos, dem Erfinder und Betreiber von SKAPH, dazu dienen, dass Spieler sich künftig in einem wesentlich engeren Korridor bewegen und so für mehr Fairness zwischen alten Hasen und Neueinsteigern sorgen.


Teil 2: Neue Satelliten-Sicht erinnert an Google Maps


Nächstes Feature sind die Level-Ups. Bei jeder neu erreichten Stufe kann der Spieler Punkte verteilen und seine Stärken und Vorlieben hervorheben. Besonders interessant erschien uns dabei die Option, zerstörte feindliche Einheiten nach dem Gefecht bergen zu können. Das sorgte schon ab und an für Nervenkitzel, auch wenn es nur auf dem Beta-Server war.

Satelliten-Ansicht ist fast wie Google Maps

Eine der wohl wichtigsten Änderungen für die Spieler ist die neue Satelliten-Ansicht. Frei scrollbar kann der Spieler von Punkt zu Punkt springen und seine Raubzüge planen. Die Karte ist auch zoombar und erinnert entfernt an Google-Maps, wenn auch mit wesentlich weniger Details. Hilfreich ist sie auf jeden Fall und wurde von der Community schon in der einen oder anderen Form oft gewünscht.

Auch für den Fall, dass man vernichtet wird - ja, bei SKAPH kann man komplett vernichtet werden - hat sich das Team etwas überlegt. Fortan behält man beim Neustart einen Teil seiner Forschungen, um so schneller wieder Anschluss zu finden.

Fazit: Es bleibt zu erwähnen, dass das Team wirklich viele zahllose Änderungen vorgenommen hat, welche der Bedienung sehr zu Gute kommen. Angefangen von zusammenklappbaren Gebäude-Infos in der Bauansicht, über detailliertere Spieler-Profile oder die neue Funktion, dass ein gewisser Anteil eigener Ressourcen vor räuberischen Nachbarn geschützt werden kann.

Cool ist SKAPH allemal, allein schon weil man Mechs umher schicken kann. Erinnerungen an das gute alte DroidWars (heute D-Wars) werden wach. SKAPH könnte ein würdiger Erbe werden. Und siehe da, es stammt sogar aus der gleichen Feder.


Die Screenshots zum Spiel gibt es hier in der Übersicht.
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Dieses Special stammt von http://bgs.gdynamite.de/
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