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22.01.2010 |
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Special: Bigpoint 2010: Heiko Hubertz im Gespräch |
von: Robert "robot" Schmidt |
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Bigpoint (de.bigpoint.com) hat den Übergang von 2009 zu 2010 gemeistert. 100 Millionen Spieler sprechen für sich, das Ende des Wachstums ist noch lange nicht erreicht. Genaueres erklärt Heiko Hubertz, Geschäftsführer von Bigpoint. Dies ist der erste Teil des Interviews. (Teil zwei gibt es hier zum Nachlesen.) Robert Schmidt: Hallo Heiko, vor Kurzem habt ihr 100 Millionen Spieler auf eurem Bigpoint Portal vermeldet. Wie groß ist die Genugtuung, dies vor dem Rivalen Gameforge erreicht zu haben? Heiko Hubertz: (lacht) In erster Linie freuen wir uns natürlich, dass wir so viele Nutzer für Bigpoint begeistern konnten. Aber ich bin mir sicher, Gameforge wird auch bald die 100 Mio. Grenze erreicht haben. Robert Schmidt: Unabhängig von der Diskussion, ob diese Spieler bei mehreren Games bei euch angemeldet sind und damit (vermutlich) mehrfach zählen; wie habt ihr diese Masse an Spielern erreicht? Heiko Hubertz: Unser Erfolg basiert auf vielen Faktoren. An erster Stelle steht natürlich ein super Team, das Bigpoint mit innovativen Ideen und auch harter Arbeit immer weiter nach vorn bringt. Dann natürlich eine große und stetig wachsende Auswahl spannender Games, die der User jederzeit, mit jedem von überall aus der Welt spielen kann. Wichtig ist auch, dass wir uns international aufgestellt haben – Bigpoint ist mittlerweile in über 50 Ländern präsent. In Deutschland allein wäre diese Nutzerzahl und ein derart rasantes Wachstum nicht möglich gewesen. Robert Schmidt: Ende 2009 wurde der Aufbau eines zweiten Portals, BiPogames.com, bekanntgegeben. Was ist eure Motivation, Inhalte zu trennen? Heiko Hubertz: Im Wesentlichen möchten wir durch die Trennung der Inhalte und den Aufbau einer neuen Plattform noch besser auf die Bedürfnisse unserer User eingehen. Während sich die Inhalte und die zahlreichen neuen Communityfunktionen auf Bigpoint.com hauptsächlich an Core-Gamer richten, bieten wir mit BiPogames.com eine große Spieleauswahl und kurzweilige Unterhaltung für Casual-Gamer – ein Bereich in dem die Nachfrage stetig steigt. Robert Schmidt: Was bedeutet es dir, in Amerika mit Bigpoint.com die beliebteste Website im Bereich Fun & Games zu sein? Heiko Hubertz: Der „Website of the year“ Award ist ein Nutzerpreis und liefert uns dadurch ein sehr ehrliches Feedback. Umso mehr freut es uns natürlich, dass Bigpoint.com neben großen Namen wie Google und Facebook zu den Preisträgern gehört. Das macht mich sehr stolz und zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Robert Schmidt: Das Jahr 2010 ist eröffnet, was dürfen wir von Bigpoint in diesem Jahr erwarten? Heiko Hubertz: Jede Menge! Wir planen z.B. über 100 Neuveröffentlichungen, darunter diverse selbstproduzierte Titel, wie das viel erwartete „Poisonville“ welches noch in Q1 gelauncht wird, aber auch diverse Hollywood IPs – die Namen kann ich aber leider noch nicht verraten. Außerdem publishen wir 2010 viele weitere Games – am 13.1. ist bereits das 2D-Anime-Rollenspiel „Wonderking“ in die Open Beta gegangen, demnächst folgt das Echtzeit-Strategiespiel Nemesis2030. Robert Schmidt: Und was vermutest du: In welche Richtung wird sich die Branche dieses Jahr bewegen? Heiko Hubertz: Der Trend geht immer weiter in Richtung online Distribution – das zeigt schon der Einstieg klassischer Spieleentwickler in den Browsergamesmarkt. Die Titel werden immer hochwertiger und schließen zu PC- oder Konsolenspielen auf. Ein weiteres Schlagwort ist „Plattformunabhängigkeit“, also die Möglichkeit, mit überschaubarem Aufwand für verschiedene Systeme zu entwickeln. Teil zwei gibt es hier zum Nachlesen. Thematisiert werden u. a. Social Games. |
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Bedenkt man, dass BP mit dem, was man bisher sieht - unter interessanten Ausreden - viele Versprechen gebrochen hat oder davon auszugehen ist, dass sie gebrochen werden, und bedenkt man, dass für eine theoretische "Entwicklungszeit" von 5 Jahren quasi "Nichts" funktioniert und auch die Entwicklung dieses Jahr schon wieder Mehr oder Weniger eingestellt worden scheint (Beta geöffnet Mitte August, letzter "richtiger" Patch Mitte Dezember), muss man sich ernsthaft fragen, ob Herr Hubertz sich heimlich irgendwelche bewusstseins-erweiternde Mittel verabreicht, bevor er solche Interviews gibt.
Und natürlich muss man sich fragen, warum man nie die Kehrseite der Medaille in der "Fachpresse" zu Gesicht bekommt.. wobei.. eigentlich stellt sich diese Frage nicht. Kritischer Journalismus ist mit Mehraufwand verbunden. Und man beisst nicht die Hand, die einen füttert. Vielleicht wäre es mal an der Zeit, einen unabhängigen Blog zu dem Thema "Was hat mein Browsergame-Provider diese Woche vermasselt" zu starten...