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26.01.2010
Seite 1

Special: Bigpoint 2010: Heiko Hubertz im Gespräch
Social Games, Ablösung der Browsergames, Bigpoint 2010


von: Robert "robot" Schmidt

Bigpoint (de.bigpoint.com) hat den Übergang von 2009 zu 2010 gemeistert. 100 Millionen Spieler sprechen für sich, das Ende des Wachstums ist noch lange nicht erreicht. Genaueres erklärt Heiko Hubertz, Geschäftsführer von Bigpoint.

Dies ist der zweite Teil des Interviews. (Teil eins gibt es hier zum Nachlesen.)


Robert Schmidt: Werden Hobby-Entwickler mit ihrem Spiel dieses Jahr noch die Chance haben, Spieler für sich zu gewinnen?
Heiko Hubertz: Klar – sie müssen sich ganz einfach in der DevLounge bei Bigpoint anmelden. (lacht)

Robert Schmidt: Groß im Trend scheinen zur Zeit Social Games. Wie nachhaltig beurteilst du die Entwicklung?
Heiko Hubertz: Auf jeden Fall sehr nachhaltig. Egal ob Browser-, PC-, Konsolen- oder Facebook-Titel: Die soziale Komponente ist aus Spielen nicht mehr wegzudenken. Ein großer Teil unseres Erfolges beruht darauf, dass wir dieses Prinzip in alle Bigpoint-Games integriert haben. Ohne die sehr aktive Community wären wir heute nicht, wo wir sind.

Robert Schmidt: Gibt es bei euch bereits Pläne, weitere Social Games bei Facebook zu platzieren?
Heiko Hubertz: Facebook ist ein sehr spannender Markt – und natürlich möchten wir der großen Nachfrage der Nutzer gerecht werden. Daher haben wir für 2010 einige Facebook-Games in Planung, unser Kerngeschäft bleiben aber nach wie vor Browserspiele.

Robert Schmidt: Werden Social Games Browsergames ablösen? Wird es eine Verschiebung der Userströme geben?
Heiko Hubertz: Nein, das denke ich nicht. Browsergames und Spiele für Social Networks wie Facebook sprechen eine andere Zielgruppe bzw. andere Nutzer mit anderen Spielgewohnheiten an. Während browserbasierte Spiele vergleichsweise komplex und strategisch aufgebaut sind, stehen bei Facebook-Apps eher die leichte Zugänglichkeit, intuitive Eingabemethoden, sowie schnelle Erfolgserlebnisse im Mittelpunkt. Beide Arten können und werden also völlig unabhängig voneinander existieren.
Abgesehen davon halte ich den Begriff „Social Game“ für etwas unglücklich gewählt. Die soziale Komponente in Spielen ist keine neue Erfindung – in Bigpoint-Spielen war dieser Aspekt schon immer wichtig.

Robert Schmidt: Abschließend: Was vermutest du, wie viele Spieler werden Ende 2010 bei euch registriert sein?
Heiko Hubertz: Ich hoffe natürlich etliche Millionen mehr. Wenn wir den aktuellen Durchschnitt von etwa 200.000 Registrierungen pro Tag halten oder sogar ausbauen können, werden wir vielleicht schon bald wieder Grund zu feiern haben ...


Teil eins des Interviews gibt es hier zum Nachlesen.
91 Bigpoint 2010: Heiko Hubertz im Gespräch Social Games, Ablösung der Browsergames, Bigpoint 2010

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