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23.08.2010
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Special: Kleiner Tiger!
War Commander


von: Robert "robot" Schmidt

Wie ist die Idee zu deinem Spiel entstanden? Wie groß ist dein Team?
Martin Seidel: Die Idee hatte ich als ich lange Zeit ein anderes Browsergame gespielt habe, wo sich kaum noch jemand drum gekümmert hat. Da hatte ich beschlossen, mein eigenes zu entwickeln. Unser Team besteht zur Zeit aus einer Projektleitung, zwei Gameoperatoren, zwei Mods und einem Forenadmin


Was denkst du, ist das Besondere an deinem Titel, wie willst du die Spieler fesseln?
Martin Seidel: Das Besondere an dem Spiel ist, dass der Spieler selber entscheiden kann, welche Schiffe er bauen will. Dadurch, dass er einzelne Komponenten nur erforschen muss und die auch weiter verbessern kann, bieten sich unbegrenzte Kombinationsmöglichkeiten. Mit Verteidigungsanlagen ist das ebenfalls der Fall. Weiterhin ist das komplexe Kampfsystem für den Spieler sehr interessant. Schiffe können im Kampf in bis zu sechs verschiedenen Kategorien Schäden erleiden, die man dann nach dem Kampf wieder Reparieren sollte oder das Schiff recyceln.

Was planst du für die Zukunft deines Spiels, wo siehst du dich und deinen Titel in einem halben Jahr?
Martin Seidel: Ich hoffe, dass ganz viele Spieler mithelfen werden das Spiel weiter zu verbessern, so dass es allen Spaß machen wird. Die Spieler werden bei der Bugbekämpfung mit einbezogen.

Was sind für dich die größten Herausforderungen bei der Programmierung?
Martin Seidel: Immer wieder neue Funktionen zu entwickeln, die die Bedienbarkeit des Spieles weiter vereinfachen.

Wann knackst Du die 1 000-User-Marke?
Martin Seidel: Ich hoffe bald!


Ein schönes Video zum Spiel gibt es hier. Wollt ihr euch von der Grafik überzeugen? Dann schaut euch die Screenshots zum Spiel an.

Weitere Kleine Tiger gibt es hier.
7756 Kleiner Tiger! War Commander

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Informationen zum Spiel:

War Commander

Release: 12.10.2007
Spieleranzahl: ca. 500
Homepage: www.war-commander.de

Mehr Infos zum Spiel

Kommentare zum Artikel

War Commandervon Zyniker, am 24.08.2010, 18:10
Hallo zusammen,

ich freue mich wirklich das War-Commander hier Erwähnung findet, da es noch nicht sehr bekannt ist dies aber durchaus verdient.

Das Spiel begeistert durch seine vielen Möglichkeiten.

Mit Hilfe des frei wählbaren Grundbonus (Händler/Angreifer/Verteidiger/Ausgeglichen) sowie der Möglichkeit, weitere Bonuspunkte zu verteilen, kann man sich einen individuellen Account erschaffen.
Da man diesen Bonus nicht sofort im Spiel wählen muss, kann man auch vorher ein wenig rumprobieren.

Durch die Möglichkeit die Schiffe komplett selbst zu designen sind auch die Schiffe sehr individuell. Dabei kannst du frei die Rumpfgröße, den Antrieb, das Cockpit und die Waffen sowie Verteidigungssysteme bestimmen. Vorausgesetzt du hast die nötigen Forschungen getätigt bzw. die benötigte Raumschifffabrikstufe erreicht.

Auch ein ausgeklügeltes Kampfsystem lässt dieses Spiel niemals langweilig werden. Verschiedene Waffen- und Verteidigungssysteme haben unterschiedliche Stärken und Schwächen, verschiedene Antriebe, Cockpits und Rumpfgrößen verleihen den Schiffen weitere individuelle Fähigkeiten, Möglichkeiten und Boni.
Zum parsen von Kampfberichten steht ein Parser als Option im Kampfbericht zur Verfügung.

Verschiedene Zeitalter stellen dir zusätzlich weitere Forschungszweige und Bauoptionen zur Verfügung.
Zeitalter können, wie jede Forschung, in der Forschungszentrale erforscht werden. Forschungen ermöglichen es dir, Komponenten zu verbessern, neue Komponenten oder Gebäude, oder gar neue Forschungen, freizuschalten.
Dabei können Forschungszentralen auf verschieden Planeten zur schnelleren Erforschung auch zusammengezogen werden. Die Anzahl der zusammengezogenen Forschungszentralen ist unbegrenzt, jedoch können maximal 3 Forschungen parallel laufen.

Neben einem Handels- und Banksystem besteht auch ein internes Auktionssystem, über welches man Rohstoffe und Schiffe (wie bei ebay) versteigern oder ersteigern kann.

Auch das Allianzsystem bietet viele Möglichkeiten, welche sich beispielsweise im Kampfsystem oder im Auktionssystem wieder finden lassen.

Mittels eines übersichtlich gestalteten Menüs (links im Bildschirm) und dazugehörigen Untermenüs kann man schnell die gewünschten Bereiche erreichen und die jeweiligen Aktionen ausführen.
Über die Übersicht kann man ebenfalls durch Drücken auf die jeweiligen Bereiche direkt in das dazugehörige Menü gelangen. Baut zum Beispiel ein Gebäude, so kann man dies in der Übersicht einsehen. Drückt man dann auf den Bauauftrag, landet man im Baumenü des entsprechenden Planeten.

Hilfreiche Informationen kann man einer eigenen Wiki entnehmen, dem Forum (mit einem eigenen Teil für Neueinsteiger), dem Technikbaum im Spiel oder einfach der Community.
Diese agiert auf einem angenehmen Niveau, welches bei War-Commander generell gepflegt wird. Fragen werden von der Community schnell und gerne beantwortet.


Abschließend kann ich sagen: wer ein Spiel sucht, welches fast unbegrenzte Möglichkeiten, enormen Spielspaß, einen guten Support und einen engagierten Entwickler aufweisen kann, ist bei War-Commander an der richtigen Adresse.


so far: Zyniker

War Commandervon Wuschi, am 25.08.2010, 15:17
Auch von mir ein Hallo an alle Interessierten,
ich möchte noch einige weitere Details über das Spiel verraten.


Es gibt 4 Waffengattungen sowie 4 Verteidigungsgattungen, die sich alle in Hinsicht auf Kosten, Platz/Energie und Kombinationsmöglichkeiten unterscheiden. Dabei wurden alle Komponenten so ausbalanciert, dass jede Kombination seine Vor- und Nachteile hat und eine Fehlentscheidung im Bezug auf die Waffengattungen nahezu ausgeschlossen ist.

Des Weiteren hat man bei bereits gebauten Schiffen die Möglichkeit, diese zu Upgraden, sie in ein komplett anderes Modell umzubauen, einzelne Komponenten auszutauschen, oder sie einfach zu recyceln.
Das ganze wird durch verschiedene Gebäude ermöglicht.

Auch sekundengenaues Timen von Flotten ist möglich. Und das sogar auf 2 Arten. Zum einen kann man die gewünschte Flugzeit eingeben. Andererseits kann man auch die gewünschte Ankunftszeit eingeben. In Kombination mit der Möglichkeit, die Flotten nach dem Ausführen einer Aktion auf einen anderen Planeten (als den Startplaneten) umzuleiten, ergeben sich viele neue und interessante taktische Möglichkeiten.

Unter „Account“ kann man zusätzlich verschiedene Einstellungen für seinen Account tätigen. Man kann den Urlaubsmodus aktivieren, sich einen Sitter eintragen oder einen Namen für sein Volk festlegen.
Weiterhin kann man hier einstellen, für welche Ereignisse man einen Ereigniseintrag erhalten soll. Mit diesen Ereigniseinträgen kann man das Geschehen überprüfen, zum Beispiel was geschehen ist während man nicht online war.
Zusätzlich ist es möglich, die Übersichtsseite anzupassen, indem man festlegt, was dort alles angezeigt werden soll.
Von besonderem Vorteil ist hier die Möglichkeit, Koordinaten mit dazugehörigen Kommentaren zu speichern (oder zu löschen). Auf diese Koordinaten kann dann im Flottenmenü und im Handelsmenü schnell und einfach zugegriffen werden.

Weitere Features bietet die Weltraumkarte. In den bereits aufgeklärten Systemen kann man über diese die Planeten ausspionieren. Eine Grafik des jeweiligen Sonnensystems zeigt an, welche Planeten noch nicht „gesondet“ wurden und welche man schon ausspioniert hat.
Auch kann man über die Weltraumkarte Spieler und Allianzen suchen.
Flottenoperationen können ebenfalls (neben der Möglichkeit aus dem Flottenmenü heraus zu agieren) von hier eingeleitet werden. Eine integrierte Spionagedatenbank welche man sich zu den eigenen Spielern anlegen kann und welche auch in der Weltraumkarte ersichtlich ist, erleichtert es einem, Informationen über Spieler zusammenzutragen und kompakt auf einen Blick abrufen zu können.

WarCommander läuft in zwei unterschiedlichen Versionen, eine in der Pushing erlaubt ist und eine in der dies verboten ist.

Für beide Server gibt es ein weiteres, wohl sehr einzigartiges Zusatz-Feature. Eine Zeitung. Diese wird von einem Spieler erstellt und fasst die wesentlichen Ereignisse der 2 Server und aus dem Forum übersichtlich und neutral zusammen.

Viel Kommunikation läuft auch über das IRC. Dazu wurde der Channel #war-commander auf dem Gamesurge-Server eingerichtet. Wen dieses Spiel interessiert oder wer weitere Informationen haben möchte kann sich dort gerne umhören und sich von der netten und aufgeschlossenen Community überzeugen.

Das Spiel erfährt keinerlei gewerbliche Unterstützung und ist ein Hobby-Projekt des Entwicklers. Finanziert wird es durch Spenden von Spielern.
Dennoch ist das Fehlen von Ingame-Boni durch Geld ein unabänderlicher Vorsatz von War-Commander.
Reviewvon ubuntu, am 26.08.2010, 11:25
War Commander ist im Genre "Weltraum" angesiedelt und ein typisches Aufbauspiel ohne RPG-Elemente.

Dabei sticht heraus, dass es, nicht wie andere "pompöse" Spiele der Martkführer, gänzlich ohne große grafische Aufmachung daherkommt. Gebäude, Forschungen u.ä. besitzen zwar Bilder, jedoch können diese zum Glück ausgeschaltet werden, so dass sich Bau- und Forschungsmenu in einer übersichtlichen Tabelle darstellen lassen, so wie es sich gehört. Ein grafisch schönes Spiel steht bei Saturn für 40,- in den Regalen, bei Browsergames geht es um Übersicht ohne den ganzen Hover-Müll. Ein Spiel, bei welchem man sich durch tonnenweise Erklärungen und Bilder scrollen muss, bis man endlich zu den Gebäuden kommt, die man bauen möchte, hat den Zweck in meinen Augen verfehlt. Daher hier ein klares PLUS!

Die Spielmechanik ist zu anfangs noch überschaubar, da es in erster Linie darum geht, seinen Rohstoffe auszubauen und entsprechende Minen zu konstruieren, wird aber nach einer angenehmen Einarbeitungszeit, in der man sich ohne Stress im Wiki oder Forum schlau machen kann, sehr komplex. So kann man Rohstoffe Handeln, Schiffe aus unzähligen Komponenten selbst gestalten und ggf. mit eingearbeiteten Tools verkaufen oder versteigern. Grade die Spielmechanik in Sachen Schiffsbau und Kampf muss man hervorheben, da es wie gesagt keine vorgefertigten Schiffsmodelle gibt, wie im Einheitsbrei der großen Games, sondern Komponentenbasiert selber gebastelt wird. Dabei verändern sich die Werte der Schiffe mit jeweiligen Forschungsstufen, so dass es sich lohnt, sich auf bestimmte Komponenten-Kombis zu spezialisieren. Da auch noch verschiedene Waffenkomponenten Boni bzw. Mali gegenüber anderen Defensivkomponenten bekommen, dürfte das Kampfsystem eines der komplexesten auf dem Markt sein. Da komponentenbasierter Schiffsbau immer noch rar gesäht ist, setzt sich War Commander hier klar von der Masse ab.

Besonders Spieler, die früher einmal Spiele wie X-Wars (z.Z. keine Weiterentwicklung seitens gamed.de) gespielt haben, sei dieses Spiel ans Herz gelegt, weil die Spielmechanik aufgrund ähnlicher Elemente sehr schnell zu erlernen sein wird.

Die Community ist noch klein, besticht aber durch ein einsteigerfreundliches Umfeld, in dem Fragen, die aufgrund der doch sehr komplexen Mechanik zwangsläufig und schnell auftauchen werden, zügig und kompetent beantwortet werden, selbst wenn sich vieles aus dem beiliegenden Wiki entnehmen lässt.

Fazit: Ein Aufbauspiel wie es sein sollte. Kein überflüssiger Schick-Schnack, dafür gespickt mit einer komplexen Mechanik, für die man etwas Einarbeitungszeit braucht. Grade der komponentenbasierte Schiffsbau bietet schier unendlich viele Möglichkeiten, vor denen man als Einsteiger aber nicht zurückschrecken sollte!
ein neues Zeitaltervon Lar$, am 26.08.2010, 15:30
War-Commander habe ich letztes Jahr kennen und lieben gelernt, es war die 4 Runde im Betastadium (B4). Schon damals gefiel mir der Umgangston und der Support des damaligen Einzelkämpfers Mars (admin). Man war zwar ingame gegner aber in der Kommunikation respektvoll und nett (natuerlich gibt es einige schwarze Schafe).

So, da ja schon viel um die Technik geschrieben wurde, gebe ich mal mein subjektiven Spieleindruck wieder. Das Spiel ist nicht auf schnell-schnell ausgelegt, was bei den allerersten angriffen mit dem am anfang verfügbaren Antrieb zeigt, Angriffe unter 2h werden erst im späteren Spielverlauf mit höherer Forschung möglich sein.
Hier nochmal eingeworfen, War-Commander ist kein Endlosspiel, und diese runde läuft erst 2 Monate, also genug zeit noch einzusteigen, oder gleichmal vormerken und beim nächsten Rundenstart mit einsteigen.
es gibt mit dieser Runde auch einen zweiten Server, auf dem ist das "pushen" von resis und Flotten erlaubt. auf dem Server 1 wo die meisten Spieler sind, wird das pushen vom System unterbunden bzw wird auch kontrolliert das dies nicht der Fall ist.

So weiter im Spielgeschehen, nach 1 Woche hat man seine Forschung soweit das man nach seinen ersten Raiders und deff das Koloschiff bauen kann, hier sei angemerkt, das es unterschiedliche Planetenklassen gibt die auch eine unterschiedliche rohstoffproduktion der Ressourcen abgeben, eine übersichtliche Grafik der vor/nachteile sind wie immer imeWarC-Wiki enthalten (hier nochmal ein Dank an Patti). Nun den passenden Planeten heraus gesucht und auf gehts. Gemäß seinem Typs , den man am Start auswählen kann, Angreifer, Verteidiger oder Haendler, sucht man sich aus wie man schneller an seine ressourcen kommt und sein Imperium und Forschung voran bringt.

Ich könnte jetzt hier noch tausende an zeilen schreiben, aber ich finde den Rest des Spiels müsst ihr schon selber heraus finden.

kommt zu www.War-Commander.de, lernt ein spannendes Spiel (denn keiner kennt das neue KS so richtig) und eine nette Community kennen.


Das Spiel ist schlechtvon Skyhigh, am 01.11.2010, 12:00
Sehr schöne Kommentare die hier über das Spiel geschrieben wurden, doch leider ist das Spiel gar nicht so schön. Ich spiele nun seit Rundenstart mit und komme mir immer dümmer in dem Spiel vor.

1. Das wohl wichtigste von allem ist das Kampfsystem. Das scheint es in diesem Spiel wohl rein gar nicht zu geben bzw brauch man es nicht nutzen. In WARC wird Sim-City gespielt. Gesavet wird 27/7 so das es sich nicht wirklich lohnt was zu raiden. Zumal durch ein Bug, der seit Ewigkeiten nicht gefixt wurde, man Flotten auf einen zufliegen sehen kann und dies schon viele Stunden bevor sie eigentlich erst in die eigene Reichweite der Frühwarnanlage kommen.

Dann sind da noch die Bauzeiten von Schiffen. Leichte Jäger lassen sich noch recht gut bauen. Aber möchte man mal damit Krieg führen und die Schiffe in Träger stecken die z.B. getarnt sind kann man das gleich wieder vergessen. Getarnte Träger haben eine Bauzeit von ~4 Tagen (Werft 40) und in diese passen dann eine Hand voll leichte Schiffe rein. Ein Krieg ist so also nicht zu führen.

2. Die Bugs. Überall findet man sie in diesem Spiel. Am Meisten aber im Kampfsystem das wohl noch so einige Fehler aufweist.

3. Das unmotivierte Team. Keiner der Beteiligten scheint überhaupt Lust zu haben weiter an dem Spiel zu arbeiten. Schreibfehler die seit Start der Runde sicher schon 100 mal reportet wurden sind bis heute nicht beseitigt. Da darf man sich dann auch vorstellen wie das mit richtigen Bugs abläuft...

4. Die Community (wenn es die dort überhaupt gibt). Es gab noch nie viele Spieler in diesem Spiel und es werden von Tag zu Tag weniger. Es scheint einen kleinen Kreis zu geben von Leuten die wohl die Community darstellen sollen, dennoch wird die Com nicht wirklich größer da dieser kleine Kreis, durch ihre unfreundliche und beleidigende Art, neue und selbst alte Spieler vertreibt. Selbst der Admin nimmt hier kein Blatt vorm Mund und unterstellt Leuten Dinge, die so gar nicht stimmen.

Alles in allem - das Spiel hatte einen guten Start - ist aber dann sehr schnell wieder zu einem nicht erwähnenswerten Spiel geworden.
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