|
|
|
|
20.08.2010 |
|
Special: Die beiden 21jährigen Erfinder des Pennergames im Gespräch |
von: Robert "robot" Schmidt |
|
Warum Nutzen gerade so viele 14-29 jährige soziale Netzwerke? Niels: Soziale Netzwerke wie Facebook oder StudiVZ gibt es erst seit wenigen Jahren. Diese Netzwerke bieten völlig neue Kommunikationsmöglichkeiten. Wie so oft wird auch hier ein neuer Trend zuerst von der Jugend aufgegriffen. Für sie ist die Nutzung eine Selbstverständlichkeit und zum Bestandteil der täglichen Kommunikation geworden. Die 14-29-Jährigen sind vollständig mit dem Internet sozialisiert worden, meist auch mit sozialen Netzwerken. Marius: Soziale Netzwerke lassen unheimlich viel Teilhabe und Austausch zu. Gerade für Jugendliche ist das wichtig. Ältere Menschen stehen solchen Trends meist etwas skeptischer gegenüber. Allerdings sind die über 50-Jährigen derzeit die am stärksten wachsende Gruppe auf Facebook. Welche Bedeutung haben Online-Spiele eurer Meinung nach bei Jugendlichen eingenommen? Niels: Die Online-Spiele-Branche floriert ohne jeden Zweifel. Keine andere Sparte verbucht derartige Wachstumsraten. Online- und Social Games lassen klassische Spielesparten wie Konsolen- oder Offline-Spiele deutlich hinter sich und sind ein fester Bestandteil der heutigen Jugendkultur geworden. Marius: Einige Stimmen sagen sogar, dass der Facebook-Erfolg des letzten Jahres vornehmlich auf die dort verfügbaren Social Games zurückgeht. Die werden mittlerweile sogar zur Primetime im TV beworben. Was macht den besonderen Reiz an Social Games aus? Marius: Da gibt es viele Gründe. Man muss keine Software installieren, sie sind einfach verständlich, jeder kann sofort und von jedem Ort aus spielen. Zudem besteht über Facebook und andere Netzwerke wie StudiVZ die Möglichkeit, direkt mit oder gegen Freunde zu spielen. Niels: Unser Spiel StreetRivals ist ein gutes Beispiel. Es ist ein einfach gestaltetes, satirisches Strategie-Aufbau-Spiel. Ziel ist es seinen virtuellen Obdachlosen mit Gaunereien, Pfandflaschen sammeln und kleinen Missionen den Weg aus der Gosse zu ebnen. Dabei können sich die Spieler mit Freunden zu Banden zusammenschließen und gemeinsam können sie gegen andere Banden kämpfen. Jeder möchte der reichste und stärkste Penner der Straße werden. Wie unterscheiden sich Social Games innerhalb und außerhalb von Sozialen Netzwerken? Niels: Social Games außerhalb sozialer Netzwerke sind besonders attraktiv für Personen, die – warum auch immer – nicht Mitglied in den Netzwerken sind oder werden wollen. Zumeist ist auch der Community-Charakter in den Spielen wesentlich stärker. Unsere Pennergame Spieler sind nur für und wegen des Spiels in den Foren unterwegs. Der Zusammenhalt der Pennergame Spieler hat eine ganz besondere Qualität, der „Suchtfaktor“ steigt. Das merken wir regelmäßig an Aktionen wie Tippspielen, kleinen Wettbewerben oder den regelmäßigen Spendenaktionen, die wir für karitative Zwecke veranstalten. Zudem sind Social Games fernab von sozialen Netzwerken häufig komplexer, der Spielspaß hält länger. Marius: Social Games, die über Facebook oder StudiVZ gespielt werden, haben den großen Vorzug, dass sie gleichzeitig eine Vernetzung mit Freunden ermöglichen – egal ob diese spielen oder nicht. Das setzt Spielanreize. Die Einstiegshürden sind für die Spieler insgesamt gering, eine längere Orientierungsphase innerhalb des Spiels entfällt. Deshalb haben Social Games einen gewissen „Fast Food“- Charakter: Sie sind schnell zur Hand, man wird auch schnell satt, aber der Hunger ist bald wieder da. Wo gehen für euch zukünftige Spiele-Trends hin? Niels: Das ist immer schwierig zu sagen. Klar ist, dass auch weiterhin Konsolenspiele von Jugendlichen gespielt werden und nicht einfach verschwinden, aber der Trend geht doch deutlich in Richtung von Social Games. Der Anschluss kleiner, aber feiner Spiele an soziale Netzwerke ist eben sehr attraktiv für die Nutzer. Und die machen eben noch den Hauptteil aller Spieler aus. Aber auch Spiele-Apps für das iPhone haben Potential. Marius: Aber auch die Social Games selbst werden sich ändern. Rechnerkapazitäten werden steigen, die Internetverbindungen werden noch belastbarer und viele kreative Köpfe bringen innovative Konzepte ein. Möglicherweise sind Social Games zukünftig nicht mehr so minimal ausgestattet wie heute. Die technischen Voraussetzungen werden zukünftig mehr Komplexität zulassen. Warum sollten Spieler und Entwickler auf diese Möglichkeiten verzichten? Weitere Neuigkeiten rund um die Spiele von Farbflut gibt es hier. |
![]() ![]() |
| « vorherige Seite |
![Gamesdynamite - Alleine spielen kannst du woanders! [Browsergames, MMORPG & Co.] Gamesdynamite - Alleine spielen kannst du woanders! [Browsergames, MMORPG & Co.]](http://media.gdynamite.de/images/global/logo.gif)


Release: Juli 2007
Spieleranzahl: ca. 850 000
Homepage: www.pennergame.de
Mehr Infos zum Spiel