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07.09.2010
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Special: Entwicklungsleiter spricht über Gladiators
Umfangreiches Interview zum Historien-Browsergame


von: Robert "robot" Schmidt

Wie wird der Ingame-Senat gebildet, und wie beeinflussen seine Entscheidungen das Spiel?
Eugen Dyabin: Der Senat besteht aus Spielern, die für „Boni“ ein Senatoren-Amt gekauft haben. Der Senatsvorsitzende, genannt Konsul, wird von diesen Spielern alle zwei Wochen gewählt. Zur Wahl zugelassen ist jeder Senator. Eine wichtige Aufgabe der Senatoren ist es, verschiedenste Themen zu diskutieren, die das Gameplay betreffen, und über von den Spielern gemachten Verbesserungsvorschläge zu beraten und abzustimmen. Die Sitzung des Senats findet in den Foren oder in einem speziellen Chat-Raum statt.
Der Konsul leitet dabei das Abstimmungsverfahren über alle zu diskutierenden Themen und Vorschläge. Nach einer gründlichen Erörterung der Probleme durch die Senatoren findet die Abstimmung statt. Die Ergebnisse werden dann an unsere Administratoren übermittelt.
Sie sehen: Wir nehmen unsere Spieler-Community sehr ernst. Wir können sagen, dass für uns der Senat die wichtigste Quelle für neue Ideen im Spiel ist. Die Community hat einen wirklich starken Einfluss auf die Zukunft des Projekts Gladiators. Ein Beispiel: die kürzlich eingeführte, umfassende Modernisierung der Gilden-Turniere ging aus einer Senatsentscheidung unser Spieler hervor.


Gladiators ist im Vergleich zu andere Browsergames sehr einfach zu erlernen. Wie haben Sie das erreicht?
Eugen Dyabin: Bis zu einem gewissen Grad ist dies dem komfortablen Benutzer-Interface alle Nekki-Browserspiele zu verdanken. Unser Motto ist quasi „Improving usability by doing“. Alle für den Spieler notwendigen Funktionen müssen schnell zu erreichen sein. Tag für Tag arbeiten wir daran, besser zu verstehen, wie man gerade als Casual-Gamer an solche Spiele herangeht. Das Benutzer-Interface von Gladiators hat auch viel von den Erfahrungen mit „11x11“, unserem erfolgreichen Fußballmanager, profitiert. Nicht zu vergessen ist natürlich auch unser ausführliches Gladiators-Tutorial, das jeden Anfänger an die Hand nimmt, und ihn behutsam durch die ersten Levels des Spiels leitet.

Was lockt derzeit am meisten neue User ins Spiel, und was bindet sie ans Spiel?
Eugen Dyabin: Ich gehe davon aus, dass die größte Attraktion im Spiel die sehr benutzerfreundliche Schnittstelle ist. Man kann sagen: jeder der mit „Gladiators“ anfängt, kommt auch gut mit dem Spiel und seinen Regeln zurecht. Die schönen Grafiken und das einfache aber süchtigmachende Spielprinzip natürlich auch. Aber auch die soziale Interaktion spielt eine wichtige Rolle bei der Spielerbindung: Die Gamer wollen die Möglichkeit, beim Zocken mit anderen Menschen zu kommunizieren. Weil jeder gerne Zeit mit Menschen verbringt – egal ob im realen Leben oder virtuell über das Internet.

Wie planen Sie Gladiators in Zukunft weiter zu entwickeln?
Eugen Dyabin: Die Arbeit am Projekt Gladiators hört nie auf. Von Zeit zu Zeit gibt es wirklich interessante Ideen und herausfordernde Anregungen aus der Community. Nicht alles davon kann auf der technischen Seite schnell durchgeführt werden, und nicht alles passt in die bestehenden Grenzen des Gameplays. Aber wir haben bereits jetzt eine ellenlange Liste von Änderungen und Erweiterungen. Dies betrifft vor allem die Clans (im Spiel nennen wir sie Gilden). Unser interner Arbeitstitel für die jetzt anstehende Erweiterung des Clan-Systems lautet "Das geopolitische System". Mehr Details dazu verrate ich heute aber nicht.

Wie wird sich das Genre der Browsergames Ihrer Meinung nach in den kommenden Jahren entwickeln?
Eugen Dyabin: Gemessen an der augenblicklichen Dynamik wird das rasche Wachstum im Genre der Browsergames in naher Zukunft unvermindert weitergehen. Überlegen Sie mal selbst: Mit der Social-Networking-Komponente werden ja immer mehr und mehr Menschen auf der ganzen Welt für das Genre interessiert. Ich glaube, dass der momentane Erfolg von Browsergames in ihrer einfachen Integrierbarkeit in die ebenfalls sehr beliebten sozialen Netzwerken begründet ist. Die hohe Nachfrage nach Browsergames wird unweigerlich für immer höhere Qualität im gesamten Gerne sorgen - aber nur die originellsten und interessantesten Projekt werden am Ende wirklich „abheben“ und zu Superstars werden.
Selbstverständlich werden sich auch alle unsere Projekte weiter entwickeln. Unsere Themen, also etwa Fußball (www.11x11.de), römische Arenakämpfe (www.gladiators.de) oder Eishockey (www.icekings.de) , lassen uns viel Raum für Erweiterungen und Verbesserungen. Wir werden weitere interessante Features sowohl für die Anfänger als auch die erfahrenen Spieler bringen. Neben Nekkis bereits veröffentlichen drei Spielen befinden sich drei weitere Titel im Entwicklungsstadium. Auf unsere Webseite www.nekki.com können sie sich gerne darüber informieren.


Die Screenshots zum Spiel gibt es hier in der Galerie.
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Informationen zum Spiel:

Gladiators

Release: Anfang 2010 gestartet
Spieleranzahl:
Homepage: www.gladiators.de

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